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10.05.2022

Lesezeit: etwa 5 Minuten

It´s the demography, stupid!

Axel Michaelis

Politische Einstellungen und daraus folgend Wahlentscheidungen resultieren häufig aus der ethnischen Identität von Menschen und prägen die politische Landkarte, in bestimmten Regionen ganz besonders. Folglich bilden Wahlergebnisse häufig die ethnische Zusammensetzung einer Region ab. Im unter italienischer Herrschaft stehenden deutschen Südtirol war die Südtiroler Volkspartei (SVP) von jeher die Vertretung der deutschen Südtiroler. Seit etwa zwei Jahrzehnten erlangten die Freiheitlichen und die Union für Südtirol eine gewisse Bedeutung, weil sie über die Autonomie Südtirols im italienischen Staat hinaus das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler forderten. Ein ähnliches Stimmverhalten sieht man auch in Flandern, Katalonien oder Schottland. Nun hat in der vergangenen Woche die linke irisch-patriotische Partei Sinn Fein („Wir selbst“) mit 29 Prozent die Wahlen in Nordirland gewonnen. Sinn Fein entstand im Jahre 1905 mit dem Ziel, ein eigenes irisches Parlament für ganz Irland innerhalb des Vereinigten Königreiches zu errichten. Nachdem Irland 1921 von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen wurde, allerdings die Provinz Ulster als Nordirland bei der Besatzungsmacht verblieben, konzentrierte sich der Kampf von Sinn Fein und der mit ihr verbundenen Untergrundorganisation IRA (Irisch Republikanische Armee) auf die Vereinigung der Republik Irland mit Nordirland.

Selbstbestimmungsrecht der Iren

Nordirland sollte 1921 beim Vereinigten Königreich bleiben, weil eine Bevölkerungsmehrheit durch die Jahrhunderte lange Besatzung durch England aus Engländern, bestand, die sich dort im Lauf der Zeit angesiedelt hatten. Diese waren sämtlich Protestanten, während die irische autochthone Bevölkerung ausschließlich Katholiken sind. In den hiesigen Medien wurde und wird der Nordirlandkonflikt, dessen blutiger Teil erst im Karfreitagsabkommen 1998 beigelegt werden konnte, als eine Art Religionskrieg zwischen Katholiken und Protestanten dargestellt – so nach der Art des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland, oder erweitert als Konflikt zwischen Republikanern und Unionisten. Beides ist natürlich nicht ganz falsch, verschweigt aber den Kern der Auseinandersetzung: Es geht wesentlich auch um das Selbstbestimmungsrecht des irischen Volkes (Katholiken, Republikaner) gemeinsam in einem Staat zu leben. Dieses Recht machen ihnen die Nachfahren der englischen Einwanderer (Protestanten, Unionisten) streitig. Dies funktioniert so lange, wie diese die Bevölkerungsmehrheit in Nordirland stellten und demgemäß ihre unionistischen Parteien wählten, welche den Status quo nicht verändern wollen.

Demographie verändert Politik

Der Anteil der Protestanten betrug lange Zeit etwa 60 Prozent der Bevölkerung. Eine Volkszählung 2011 ergab einen Anteil von 48 Prozent Protestanten und 45 Prozent Katholiken, und man nahm damals an, daß im Jahre 2021 die Katholiken die Bevölkerungsmehrheit in Nordirland stellen werden. Möglicherweise bildet der Wahlsieg von Sinn Fein die Bevölkerungsentwicklung in Nordirland ab. It´s the demography, stupid! – könnte man in Anlehnung einer Wahlkampfparole des früheren US-Präsidenten Bill Clinton sagen. Die Demographie verändert die Politik, verändert damit vermeintliche Gewißheiten oder jahrhundertelange Erfahrungen und auch Werte. Wir Deutschen wünschen angesichts der eigenen Teilungserfahrung dem irischen Volk, wenn es die historische Stunde erlaubt, die Wiedervereinigung ihres Vaterlandes zu einer geeinten irischen Nation, die auf dem Willen des irischen Volkes beruht. Dies könnte Realität werden, wenn in Nordirland wieder eine deutliche Mehrheit irischer Menschen lebt, so sich diese ihrer Identität bewußt sind.

Bevölkerungsaustausch kein Hirngespinst

Demgegenüber mußten die Serben leidvoll erfahren, daß durch Geburtenüberschuß der Albaneranteil im den Serben heiligen Kosovo von 65 Prozent im Jahre 1953 auf gegenwärtig über 92 Prozent angestiegen istund es ihnen dadurch gelungen ist, im Kosovo die politische Dominanz zu erringen, das Land von Serbien abzuspalten und ihren eigenen Staat zu errichten, aus dem die Serben u.a. durch Terror und Vertreibung auf eine Minderheit von aktuell knapp zwei Prozent dezimiert wurden, von etwa 24 Prozent im Jahre 1953. Für uns Deutsche, aber auch für Franzosen, Niederländer, Schweden, und ebenso für die Engländer in ihrem Mutterland sollten die Entwicklungen in Nordirland und dem Kosovo ein Augenöffner sein. Sie beschreiben demographische Veränderungen, welche einschneidende politische Veränderungen nach sich ziehen und ziehen können, jedoch bislang beschreiben sie nur innereuropäische Bevölkerungsverschiebungen. Die größte Gefahr für eine ganze Reihe europäischen Völker und Staaten ist aber der kaum mehr bloß schleichend stattfindende „Große Austausch“ der angestammten einheimischen Bevölkerung durch nichteuropäische Einwanderer. Und dieser Austausch ist eine Realität und kein Hirngespinst rechter Verschwörungstheoretiker. Denn die Systemparteien verschweigen ihr Tun ja nicht, ihre Vorstellung einer möglichst „bunten, diversen und vielfältigen Gesellschaft“. 

Minderheit im eigenen Land

Seit Jahrzehnten findet eine ungesteuerte Zuwanderung in unsere Länder statt. Im Jahre 1975 reisten beispielsweise 18 Personen eines Araberclans als angebliche Flüchtlingen aus dem Libanon in die Bundesrepublik ein, welcher heute aus mehreren tausend Personen besteht. Ganze Stadtteile haben heute mehrheitlich eine ausländische Wohnbevölkerung, in Frankfurt am Main sind Deutsche bereits seit zwei Jahren in der Minderheit. In Bayern ist es in Ingolstadt, Augsburg, München oder Nürnberg nur eine Frage der Zeit, bis die unerbittliche Mathematik der Demographie für nichtdeutsche, ja auf längere Frist sogar nichteuropäische Mehrheiten sorgt. Die Folgen dieser Entwicklung werden unser Land tiefgreifend verändern: Gewißheiten und Vertrauen werden schwinden und damit der „gesellschaftliche Zusammenhalt“. Die Nichtdeutschen werden, ob mit oder ohne deutscher Staatsangehörigkeit, einen erbarmungslosen Verteilungskampf um die verbliebenen Ressourcenführen und überdies alle politischen Parteien durchdringen, um ihre Interessen durchzusetzen. Wahlen werden dadurch ethnisch dominiert sein und die Deutschen früher oder später kaum noch die Quantität, noch die Qualität haben, sich ihre Selbstbestimmung zu erhalten.

Die Abwärtsspirale aus jährlicher Massenzuwanderung und hoher Geburtenzahl wird in wenigen Jahren in etlichen Städten und Regionen die Deutschen zu Fremden im eigenen Land machen. Dann wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Fremden hier ihre eigenen Gesetze geben, nach ihren eigenen Regeln das öffentliche und wirtschaftliche, das politische Leben organisieren und Zustände herbeiführen, wie sie in ihren Herkunftsländern herrschen. Nordirland und das Kosovo zeigen anschaulich, wie das abläuft! - Daher: Die Heimat verteidigen gegen Überfremdung! It´s the demography, stupid!

Volk & Heimat statt Heimatvertreibung durch Bevölkerungsaustausch! – Jetzt dem Mutbürger-Kanal NonkonFor[u]m auf YouTube od

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