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07.09.2017

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Herr Lindner, herzlich willkommen in der NPD!

Kurz vor der Wahl versuchen viele Politiker, die vorher die multikulturelle Gesellschaft nicht genug anpreisen konnten, rechts zu blinken und eine harte Hand gegenüber den Zumutungen der Zuwanderungspolitik zu versprechen. So hat nun auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärt, dass alle Flüchtlinge wieder zurück in ihre Heimat müssen.

Auch sprach sich Lindner in dem Interview mit dem Blatt dafür aus, dass die Route über das Mittelmeer geschlossen werden müsse. Aus dem Flüchtlingsstatus dürfe laut Lindner kein dauerhafter Aufenthaltsstatus werden. In der Diktion der NPD stellte er fest: „Es gibt kein Menschenrecht, sich einen Standort auf der Welt selbst auszusuchen.“

Das Argument, das die NPD seit Jahren gegen die irregeleiteten und realitätsfernen Integrationsphantasien der etablierten Parteien vorbringt, machte sich nun auch der FDP-Chef mit Blick auf die Frage zu eigen, ob auch die Asylbewerber aus Syrien wieder in ihre Heimat zurückgeschickt werden sollen: „Wer soll Syrien denn aufbauen, wenn nicht die Menschen, die wir hier unterstützt und zum Teil auch weitergebildet haben? Wir würden die syrische Gesellschaft jeder Zukunft berauben.“

Lindner nennt es „Rechtsstaat und Realismus“, dass er nun, wenige Wochen vor der Wahl, deutlich macht, dass es hierzulande kein dauerhaftes Bleiberecht für sogenannte Flüchtlinge geben kann.
Er vertritt damit originäre NPD-Positionen. Bislang war es nur die NPD, die konsequent die Auffassung vertrat, dass politisch Verfolgten zeitweilig Zuflucht gewährt werden kann, danach aber eine konsequente und ausnahmslose Rückführung in die Heimatländer erfolgen muss. Alles andere kann dem deutschen Volk nicht zugemutet werden, weil schon die jetzige Zahl der hier lebenden Asylbewerber den sozialen Frieden in unserem Land ernsthaft bedroht und dramatische Risiken für die innere Sicherheit mit sich bringt.

Wenn Lindner diese nun gegenüber der „Bild“-Zeitung getätigten Aussagen nicht als Wahlkampf-Gag versteht, sondern als seine feste Überzeugung, wenn er damit als Liberaler auch den internationalen Konzernen in die Parade fährt, die sich nichts sehnlicher wünschen als einen durch Massenzuwanderung herbeigeführten Druck auf die Löhne in Deutschland, dann muss er sich überlegen, ob die FDP noch seine politische Heimat ist.

Die NPD ist die Partei, für die nationale Identität und nationale Solidarität wesentliche Säulen ihres politischen Wollens sind und die daher weiterer Zuwanderung und auch weltfremden Integrationsplänen eine klare Absage abteilt.

Herr Lindner, wenn sie Ihren Worten Taten folgen lassen wollen, heißen wir Sie in der NPD herzlich willkommen!

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