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25.08.2017

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Alle vier Jahre Stimmvieh – ansonsten die Klappe halten?

Wer gestern im thüringischen Vacha zugegen war, hatte die zweifelhafte Freude, einmal aus nächster Nähe Bundeskanzlerin Angela Merkel sehen und hören zu können. Während Ersteres keinen Anlass zu großer Entzückung bot, war Letzteres – soweit man ihre Verlautbarungen im gellenden Pfeifkonzert und begleitet durch lautstarke „Merkel muss weg“- und „Volksverräter“-Rufe überhaupt verstehen konnte – doch zum Teil sehr erhellend.

So sagte sie sinngemäß, dass wir Deutschen nur alle vier Jahre die Möglichkeit haben, über die Zukunft dieses Land mitzuentscheiden. Sie sagte dies in einer widerlich-gönnerhaften Art, sodass man spürte, dass sie eigentlich Dankbarkeit vom Wahlvolk für dieses „Entgegenkommen“ der herrschenden Parteien erwartete. Diese Aussage ist deswegen so erhellend, weil sie zum Ausdruck bringt, wie diese Mischpoke tickt, die unser Land regiert. Dem Volk wird nicht zugetraut, über die wesentlichen Fragen der politischen Gestaltung Deutschlands mitzuentscheiden. Bemerkenswerterweise wird demselben Volk aber zugetraut, sich an die von den Politikern beschlossenen Gesetze zu halten und selbst komplizierteste steuerrechtliche Regeln zu befolgen.

Wer nicht völlig blöd im Kopf ist, registriert seit langem, wie Politik in Deutschland funktioniert. Etwa dreieinhalb Jahre machen die Herrschenden, was sie wollen: sie erhöhen Steuern, fluten unser Land mit Asylschnorrern, verlagern nationale Kompetenzen nach Brüssel und brechen mal wieder einen Krieg in irgendeinem Land der Welt vom Zaun, von dem die meisten Jubelperser im Bundestag vorher noch nie gehört haben dürften.

Aber kurz vor der nächsten Bundestagswahl, es gilt ja schließlich die eigenen Posten, Diäten und Ministerbezüge zu sichern, wird dem Volk versprochen, nun endlich durchzugreifen. Sozialpolitische Geschenke (die keine Geschenke sind, weil sie vorher vom Steuerzahler bezahlt wurden) werden jahrmarktsartig angepriesen. Eine harte Hand gegenüber kriminellen Ausländern und Terroristen wird angekündigt. Auch die Banken sollen an die kurze Leine genommen werden. Schulen sollen saniert, Straßen am besten auch, die Polizei ist plötzlich auch furchtbar wichtig, nachdem sie über Jahre hinweg der Prügelknabe der Nation war und systematisch kaputtgespart wurde.

Jetzt kommt aber das Problem: sie kamen damit durch! Immer und immer wieder! Das ehemalige Volk der Dichter und Denker hat sich zu einem Haufen von Abnickern entwickelt, die ab dem dritten Bier zwar an jedem Wochenende gegen die Regierung schimpfen, bei der täglichen Zeitungslektüre die Faust ballen, aber dennoch nichts ändern. Das wissen die da oben, deshalb machen sie weiter wie bisher.

Doch eines hat sich geändert. Die Proteste werden lauter, spürbarer, selbst die herrschaftshörigen Medien können diesen Protest nicht mehr verschweigen. Es rumort im Volk, die Abnicker von gestern sind die Protestierenden von heute, vielleicht die Systemgegner von morgen.

Und es ist richtig: jeder kann etwas tun. Ob es ein hoffentlich noch in vielen Orten stattfindendes Pfeifkonzert gegen Merkel ist oder der Kampf der Identitären Bewegung (IB) gegen Schlepperbanden auf dem Mittelmeer, die Teilnahme an PEGIDA- Demonstrationen gegen die Islamisierung Deutschlands, die Beteiligung an einer Bürgerinitiative gegen den Bau eines weiteren Asylantenheims im eigenen Heimatort oder das Mitwirken in einer Partei wie der NPD – der Widerstand gegen Überfremdung, Multikulti und Ausländerkriminalität kann und muss viele Formen haben. Doch diese müssen ineinandergreifen, wenn sie wirksam werden sollen.

Der Protest muss nun am 24. September 2017 Partei ergreifen, indem möglichst viele Deutsche, die ihr Land nicht kampflos aufgeben wollen, sich mit ihrer Stimme hinter die NPD stellen und damit ermöglichen, dass der Protest nicht nur alle vier Jahre in der Wahlkabine, sondern dauerhaft erfolgt.

Wir müssen die herrschenden Politiker austauschen, bevor sie unser Volk austauschen!

Ronny Zasowk

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