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26.12.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Eine reale Weihnachtsgeschichte von Udo Voigt

In einigen Briefen schreibt man mir Wünsche zum Julfest, in anderen zum Weihnachtsfest, doch ist dies zunächst unerheblich für meine real erlebte Geschichte in diesen Tagen. Wir alle wünschen uns frohe und besinnliche Festtage. Wie viele von uns haben heute bereits ein Völlegefühl im Magen von den vielen Leckereien der vergangenen Tage. Besinnliche Tage? – Das heißt auch darüber nachzudenken, wem es in unserem Volk in diesen Tagen nicht so gut geht und wie es wohl weitergeht.

Das Foto, von mir in diesem Sommer in der alten Reichstadt Nürnberg aufgenommen zeigt eindrucksvoll, was Globalisierung und das liberalkapitalistische System der BRD aus unserem Volk tagtäglich machen können, wenn sich das Volk nicht wehrt!

Am 24. Dezember mußte ich noch schnell etwas besorgen und fuhr in einen nahegelegen Supermarkt kurz vor der Schließung, denn es war ja der Heilige Abend. Vor mir an der Kasse eine junge Familie, der Hautfarbe nach aus Schwarzafrika, mit einem prallgefüllten Einkaufwagen und drei kleinen Kindern, alle gut gekleidet. Die Rechnung von 236,53 € zahlten sie in bar und die Ehefrau mit Kopftuch frug die Kassiererin dann noch nach Rabattmarken. Vor mir kann noch eine junge deutsche Frau an die Kasse, die Milch, Brot und billige Tafeln Schokolade für die stolze Rechnung von 5,12 € einkaufte. Dann führte sie zwei Plastiktüten mit Salatresten mit sich und wandte sich mit den Worten an die Verkäuferin: „ Ich habe hier die Reste Salat eingesammelt, die werfen Sie doch sowieso weg, könnte ich die verbilligt für meine Kinder bekommen“? – Wohlgesagt, sie bettelte nicht, sondern stellte eine einfache und höfliche Frage.

Die Verkäuferin, griff zum Telefon, schilderte die Situation und sagte zu der jungen Frau: „Der Chef sagte, das können Sie so mitnehmen und er wünscht Ihnen und Ihren Kindern frohe Weihnachten“.

Ich habe selten so strahlende Augen gesehen. – Innerlich glühte ich aber vor Wut. Für was hat die BRD-Regierung alles Geld? Für Asylanten, für Kriege, für die Banken, für EU-Staaten die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, für reisende Sinti und Roma denen man noch eine Rückreiseprämie bezahlte und Vieles mehr. Nur für unser eigenes Volk ist nichts mehr übrig. Ich denke, jeder von Ihnen könnte hier eigene Erlebnisse erzählen.

Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg zum Jahreswechsel mitteilte, waren in der BRD zum Jahresende rund 2,75 Millionen Menschen ohne Arbeit. Im Jahr 2012 bezogen durchschnittlich 4.447.791 Personen in Deutschland Arbeitslosengeld II. Und in der BRD sind fast eine halbe Million Menschen ohne ein festes Dach über dem Kopf. Deutschland belegt im europäischen Vergleich mit 490 700 Obdachlosen den einsamen Spitzenplatz; von 10 000 Deutschen haben somit 60 keine feste Bleibe. Dagegen haben Belgien, Portugal, Spanien und die Niederlande das Recht auf eine Unterkunft für in der Verfassung festgeschrieben. In der BRD hingegen hat das Asylrecht Verfassungsrang.

Millionen Menschen sind in unserem Land nicht nur arbeitslos, sondern hoffnungslos und werden wohl in der Altersarmut dahinvegetieren, wenn das liberalkapitalistiasche System der „US-BRD“ nicht bald überwunden wird. Bei uns kümmern sich die etablierten Politiker lieber um den ominösen „Kampf gegen Rechts“ oder wollen gar die „Schwulen-Ehe“ in die vorläufige BRD-Verfassung festschreiben. Sie belästigen das höchste deutsche Gericht sogar damit, ob man homosexuellen Ehepaaren Kinder zur Adoption freigeben kann. In welch einem kranken System leben wir eigentlich?

Als letzte Hoffnung bleibt in diesem Land nur die NPD. Millionen Deutsche sind in diesem Land nicht nur arbeits-, sondern hoffnungslos. Diese Millionen könnten ja mal aufwachen, darum will man jetzt die NPD verbieten. Unser Volk hat ein solches System und solche Politiker nicht verdient. Denken wir auch in diesen Tagen daran, daß der Kampf für ein besseres Deutschland noch lange nicht zu Ende ist!

Weihnachten 2012

Dipl.sc.pol. Udo Voigt
 

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